Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth besuchten Mitglieder unseres Ortsverbandes im Zuge einer viertägigen politischen Bildungsfahrt die Bundeshauptstadt Berlin. Gemeinsam mit Parteifreunden aus Sinsheim erwartete sie ein informativ gestaltetes Rahmenprogramm, das sowohl politische als auch geschichtliche Aspekte beinhaltete. Exzellent durch die Stadt begleitet und geführt wurde die Gruppe dabei von einer Mitarbeiterin des Bundespresseamtes.
Berlinfahrt im Juli 2011Wie oben angesprochen, bezog sich das Teilnehmerprogramm zum Einen auf die geschichtliche Seite Berlins, die in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit wohl unvergleichbar mit der anderer Städte in Deutschland ist. So besichtigte man die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, die ihren Besuchern Zutritt zur ehemaligen Stasizentrale verschafft und dabei Einblicke in das ehemalige DDR-Ministerium gewährt. Auch die Zeit des Nationalsozialismus wurde näher beleuchtet, hierzu begab man sich in das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin-Kreuzberg. Während der dortigen Führung wurde der Gruppe die ganze Brutalität und das sich dahinter verbergende System der NS-Verbrechen sowie des damit einhergehenden Terrors vor Augen geführt. Den Widerständlern wiederum wird in der Stauffenberg-Gedenkstätte angedacht, welche Vorgehensweise, Motive und besonders den Mut der agierenden Person und Organisationen dokumentiert.
Doch auch die politische Seite der Reise kam voll zur Geltung. Unentbehrlich für eine politische Informationsfahrt war natürlich der Besuch des Herzstückes unserer Demokratie, dem Deutschen Bundestag, von dessen Dachterasse aus die Gruppe, im Anschluss an den Vortrag im Plenarsaal, einen herrlichen Blick auf die Bundeshauptstadt genießen konnte. Da man sich auf einer CDU-Fahrt befand, war auch die Parteizentrale der Christdemokraten, das Konrad-Adenauer-Haus, eines der ausgewählten Ziele. Dort führten uns Mitarbeiter nicht nur durch interessante Räumlichkeiten wie den Sitzungsraum des Bundesvorstandes, sondern schilderten uns anschließend auch die dortige Organisation und Arbeitsweise, die eine fruchtbare politische Arbeit überhaupt möglich machen.
Der Besuch des CDU-geführten Bundesinnenministeriums komplettierte das politische Programm und nach vier Tagen machte sich die prächtig zusammengewachsene Gruppe wieder auf den Heimweg in Richtung Süden. Auf dem Weg konnte jedoch noch ein weiterer Programmpunkt in Angriff genommen werden, der zuvor ausschließlich bei gutem Wetter vorgesehen war. Weil Petrus an diesem Tag mitspielte, legte man letzen Endes einen zweistündigen Stopp in der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam ein, um das Wahrzeichen der Stadt, das unter Weltkulturerbe stehende Schloss Sanssouci mit seinem wunderschönen Garten zu besuchen.
Dies markierte einen tollen Abschluss dieser durchweg gelungenen Fahrt, und die Teilnehmer traten, zufrieden und mit neuen Erfahrungen, nun endgültig die Heimreise an.
Unser besonderer Dank gilt unserem Abgeordneten Dr. Stephan Harbarth sowie dem Bundespresseamt, welche den viertägigen Aufenthalt in der Bundeshauptstadt zu einer unvergesslichen Bildungsreise werden ließen.