Förderprogramme der Stadt Walldorf
Die vielfältigen Förderprogramme werden weiterhin sehr gut angenommen und stoßen sowohl bei privaten Haushalten als auch bei Gewerbetreibenden auf großes Interesse. Die hohe Inanspruchnahme unterstreicht die Wirksamkeit der Programme sowie deren passgenaue Ausrichtung auf aktuelle gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen.
Katrin Siebold nimmt Stellung zu den Förderprogrammen der Stadt Walldorf | Bild: Generiert mit KI, Portrait: Matthias BusseBesonders hervorzuheben ist die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Photovoltaikförderung auf Wohn- und langsam auch auf Nichtwohngebäuden. Diese Maßnahmen tragen wesentlich zur dezentralen Energieerzeugung und zur Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele bei. Ergänzend dazu verzeichnen auch Balkonkraftwerke eine steigende Beliebtheit, da sie einen niederschwelligen Einstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien ermöglichen. Im letzten Jahr konnten ca 80 % des privaten Stromverbrauchs durch PV -Anlagen abgedeckt werden. Das finde ich wunderbar und wir sind da auf einem guten Weg.
Die Förderprogramme für Dach- und Fassadenbegrünungen erfahren ebenfalls eine positive Resonanz. Das Programm Fassadenbegrünung, welches wir im letzten Jahr neu eingeführt haben, muss vermutlich erst noch bekannter werden. Neben ökologischen Vorteilen wie der Verbesserung des Mikroklimas und der Förderung der Biodiversität tragen sie auch zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei.
Auch im Bereich der energetischen Sanierung mit Fassadendämmung, Fenstertausch, Kellerdeckendämmung etc. sowie bei der Installation von Erdwärmepumpen und kontrollierten Lüftungen ist eine kontinuierliche Nachfrage zu sehen.
Die nachhaltige Mobilität mit den Förderangeboten für Lastenräder und Elektromobilität werden genutzt. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs sowie zur Verbesserung der lokalen Luftqualität.
Im Hinblick auf die Sicherheit wurde die Fördermaßnahme zum Einbruchschutz im vergangenen Jahr zwar nur einmal in Anspruch genommen, aber wir sind froh dieses Angebot zu haben. Parallel dazu gewinnt die Starkregenberatung eigentlich zunehmend an Bedeutung, für ein wachsendes Bewusstsein für klimabedingte Risiken und Vorsorgemaßnahmen, aber auch hier war die Nachfrage im vergangenen Jahr niedrig.
Weitere Angebote, wie die Bereitstellung eines Geschirrmobils, unterstützen nachhaltige Veranstaltungsformate und werden gerne in nachgefragt.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Förderprogramme der Stadt Walldorf einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten. Die hohe Inanspruchnahme durch den bunten Blumenstrauß an Förderungen bestätigt, dass wir die Bedürfnisse der Walldorfer gut treffen und spricht für deren Fortführung sowie gegebenenfalls bedarfsgerechte Weiterentwicklung oder Anpassung.
Die CDU Fraktion nimmt den Bericht somit zur Kenntnis und bedankt sich bei Frau Müller und Herrn Horny und Team für die Bereitstellung.
Hintergrundinfos: Gemeinderatsvorlage