CDU Stadtverband Walldorf

Ausbau L 723 zwischen Walldorf und Rauenberg

Die CDU Stadtverband Walldorf forderte auf ihrer Mitgliederversammlung vom 29. April die Landesregierung Baden-Württembergs auf, die L 723 zwischen Walldorf und Rauenberg vierspurig auszubauen, hierzu die Planung umgehend zu beginnen und noch vor dem Umbau des Autobahnkreuzes BAB5/6 (sog. Walldorfer Kreuz) umzusetzen.

Weiterhin soll sich die Landesregierung im Zusammenhang mit dem Umbau des Walldorfer Kreuzes umgehend für den 6-spurigen Ausbau der BAB 5 bis Heidelberg einsetzen.

 

Auf der Bürgerversammlung der Stadt Walldorf vom 23. April wurde u.a. durch das Regierungspräsidium Karlsruhe der Umbau des Walldorfer Kreuzes (frühestens) im Jahr 2020 vorgestellt. 

Eine Erweiterung der L 723 von Walldorf bis Rauenberg durch einen vierspurigen Ausbau ist in diesem Zusammenhang weder Teil der Planung, noch mittelfristig vorgesehen. 

Die ständigen Staus auf der L 723 von Rauenberg nach Walldorf und auch in entgegengesetzter Richtung sind insbesondere Folge der Überlastung der L 723. Es ist daher zwingend notwendig, die Leistungsfähigkeit dieser Landesstraße zu verbessern. Für den überregional bedeutsamen Wirtschaftsstandort Walldorf bedeutet eine sinnvolle Verkehrspolitik insbesondere auch Wirtschaftspolitik. 

Die gute Erreichbarkeit unserer Unternehmensstandorte in Walldorf ist ein wesentlicher und wichtiger Faktor für deren unternehmerische Arbeit. Ihr Einsatz in unserem Wirtschaftsstandort und ihr Erfolg hängen auch davon ab, dass ihre Kunden und Mitarbeiter die hier ansässigen Unternehmen verkehrssicher und in angemessener Zeit erreichen. 

Ein Weltunternehmen wie SAP sichert in unserer gesamten Region und auch darüber hinaus nicht nur Arbeitsplätze, sondern mit ihrem Gewerbesteueraufkommen auch den Wohlstand unserer Städte und Gemeinden, an dem alle Bürgerinnen und Bürger teilhaben. 

Der Löwenanteil dieser Gewerbesteuer fließt dem Kreis, dem Land und dem Bund zu. Deshalb ist das Land auch in der Pflicht, von den hunderten Millionen an Steuerzahlungen einen Teil in den herausragend wichtigen Standort Walldorf zu investieren. 

Den Worten unseres Ministerpräsidenten, sich für einen Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stark zu machen, müssen auch umgehend Taten folgen. 

Das heißt, dass der Ausbau in den „Maßnahmenplan Landesstraßen“ aufgenommen und noch vor dem Ausbau des Walldorfer Kreuzes umgesetzt werden muss. 

Denn während der Umbaumaßnahme wird gerade die L 723 als Umgehungsstraße beansprucht werden.
Damit das Walldorfer Kreuz eine echte Entlastung für den ständig anwachsenden Verkehr bedeutet, darf es nicht am Ende dieser Ausbaumaßnahme auf der Höhe Walldorfs zu einem „Flaschenhals“ kommen, indem die dreispurige Autobahn dort wieder zweispurig wird. Deshalb ist der dreispurige Ausbau in jede Fahrtrichtung bis Heidelberg fortzuführen