CDU Walldorf unterstützt Erweiterung der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
„Die Rettungswache wird aus allen Nähten platzen, eine Erweiterung muss her“ - mit diesen drastischen Worten umschrieb der vor 2 Wochen neu gewählte Vorsitzende des DRK Ortsvereins Walldorf, Rainer Frohmüller, gegenüber Mitgliedern des CDU Stadtverbandes Walldorf und CDU Gemeinderat Christian Winnes die aktuelle Situation. Die CDU Walldorf hatte um das Gespräch am 18. Februar mit Besichtigung der Rettungswache gebeten, nachdem die Bürgermeisterin das Thema Erweiterung der Rettungswache in ihrer Neujahrsansprache aufgegriffen hatte.
CDU Vorstand zu Besuch beim DRK-Walldorf: Gemeinderat Christian Winnes (2. v. l.), Vorsitzende des DRK Ortsvereins Rainer Frohmüller (3. v. l.), CDU Vorsitzender Michael Reuter (5. v. l.)Statt nur eines Teams mit Arzt und Rettungsassistent auf einem sog. Arztwagen und einem Rettungstransportwagen (RTW) mit weiterem Personal in einer 24-Stunden-Schicht werde jetzt zusätzlich ein weiteres Arzt Team in einer 12- Stunden – Tagschicht eingesetzt. Hinzukommen solle noch ein weiterer RTW mit Personal. Grund für die Erweiterung sei die extrem hohe Anzahl von Anforderungen mit mehr als 4000 Arzt- und ca. 3500 RTW Einsätzen. Davon entfielen ca. 500 auf die Stadt Walldorf und der Rest auf das Umland, insbesondere auch die Autobahnen BAB 5 und 6. Dies sei durch ein Team nicht mehr zu bewältigen. Der zuständige DRK Kreisverband Heidelberg habe deshalb die Erweiterung der Rettungswache beschlossen, so der DRK Vorsitzende Frohmüller. Wegen des neuen Berufsbildes des Rettungsassistenten solle zugleich eine Lehrwache eingerichtet werden. Der in die Jahre gekommene Altbau des DRK Ortsvereins sei nicht sanierbar und müsse auch der Erweiterung weichen. Dessen Unterrichts- und Jugendräume nebst Büro sollten in die neue Rettungswache integriert werden. Die Kosten für diesen Umbau beliefen sich auf geschätzte 2 bis 2,5 Millionen Euro. Das Land fördere Rettungswachen mit maximal 65% der Kosten. Der Restbetrag müsse durch den DRK Kreisverband aufgebracht oder durch andere Fördermaßnahmen der Stadt Walldorf, Beiträge des Landkreises oder umliegender Gemeinden oder Spenden eingeworben werden, so Rainer Frohmüller, der die vielen Fragen der CDU bereitwillig und sachkundig beantwortete.
CDU Gemeinderat Christian Winnes betonte, dass das DRK mit dem Erweiterungsbeschluss ein klares Bekenntnis für den Standort Walldorf abgegeben habe. Auch die CDU Fraktion werde ein deutliches Signal der Unterstützung setzen. Die vor gerade einmal fünf Jahren neu eröffnete Rettungswache sei in kürzester Zeit deutlich zu klein geworden. Der Rettungsdienst mit seinen hauptamtlichen Kräften des DRK Kreisverbandes Heidelberg und der Sanitätsdienst, der von ehrenamtlich Aktiven des DRK Ortsvereins Walldorf getragen werde, komme allen Menschen unserer Stadt und des Umlandes zu Gute. „Diese Hilfe für die Menschen ist unserer CDU ein besonderes Anliegen, weshalb wir eine notwendige Erweiterung im Gemeinderat ebenso unterstützen werden, wie auch einen finanziellen Förderantrag des DRK an den Gemeinderat. „Welche Hilfen wir anbieten können, werden wir in der CDU Walldorf beraten“ – erklärte deren Vorsitzender Michael Reuter. „Unverständlich sei, dass das Land bei Garagen nur 27 qm Ausbau fördere, die Arbeitsschutzrichtlinien jedoch Garagenstellplätze von 45 qm verlangten, weshalb beim DRK eine Finanzierungslücke für die Rettungswache bereits aus diesem Grunde entstehe. Hierzu werden wir Kontakt zur Landesregierung zur Aktualisierung der Förderrichtlinien aufnehmen. “
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