CDU Stadtverband Walldorf

CDU Walldorf begrüßt Videoaufzeichnungen an der Drehscheibe

Die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen

Der Beschluss des Gemeinderats vom 10. April, mit den Stimmen von CDU, FDP und unserer Bürgermeisterin Staab, auf der Drehscheibe zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger Walldorfs in den Nachtstunden Videoaufzeichnungen zu ermöglichen, wird von der CDU Walldorf begrüßt.
Michael ReuterMichael Reuter
„Wir freuen uns, dass die Stimmen aus der Bevölkerung, die Sicherheit an der Drehscheibe zu verbessern, von der Mehrheit im Gemeinderat gehört wurden. Damit werden die Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst genommen. Da sich die Videoaufzeichnungen gerade auf die späten Abend- und Nachstunden beschränken, wird auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprochen. Wir sind davon überzeugt, dass sich damit Straftaten und erhebliche Ordnungswidrigkeiten ermitteln lassen. Das wirkt dann auch für mögliche Täter abschreckend. Die Erfahrung zeigt, dass Täter sich nicht von der Höhe der Strafe, sondern im Wesentlichen von der Wahrscheinlichkeit abschrecken lassen, erwischt zu werden. Fehlt es aber an Polizeikräften, so müssen wir auf andere verhältnismäßige Mittel zurückgreifen. Wie der Berichterstattung der RNZ zu entnehmen war, geht diese Maßnahme auch auf eine Empfehlung der Polizei zurück. Hier decken sich also Sicherheitsempfinden der Bevölkerung und Wahrnehmungen der Polizei. Wichtig für unsere Politiker ist es, die Wirklichkeit anzunehmen und sie nicht mit ideologischen Scheuklappen zu verzerren. Nur dann kann es gelingen, verantwortungsvolle Politik zu machen.“, erklärte der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Walldorf, Michael Reuter.
 
„Deshalb haben wir von der CDU Walldorf auch das Thema Kriminalität aufgegriffen und wollen mit einem ausgewiesenen Fachmann und der Walldorfer Bevölkerung im Rahmen unserer „Walldorfer Gespräche“ über Kriminalität und das Sicherheitsempfinden diskutieren. Wir wollen Argumente zur Kriminalitätsdebatte austauschen, insbesondere auch zur Aufklärung von Straftaten bei Einbrüchen und Gewaltkriminalität. Unterschiedliche Auffassungen sollen nicht „überredet“, sondern miteinander in einer fairen Auseinandersetzung voneinander gehört und auch „verstanden“ werden. Dabei hilft es auch, Informationsdefizite durch Informationen aus erster Hand abzubauen.
Die sehr gut besuchte Auftaktveranstaltung unserer Walldorfer Gespräche im Sickinger Hof zu „TTIP“ und die Folgeveranstaltung in der Astoria Halle zum Thema „Verkehr“ (vgl. Homepage: www.cdu-walldorf.de) wollen wir deshalb am 29. Juni 2016 ab 19.00 Uhr im Sickinger Hof mit dem Kriminaldirektor Gerhard Regele zum Thema Kriminalität fortsetzen.“