CDU Stadtverband Walldorf

CDU-Walldorf zu Besuch im Europaparlament

Auf Einladung des Europaabgeordneten, Daniel Caspary (MdEP), besuchte der CDU-Stadtverband Walldorf am Donnerstag, den 19. Juni, das Europäische Parlament in Straßburg.
Zu der Fahrt hatten sich bis zum Anmeldeschluss im April fast 50 interessierte Personen, auch aus der Bevölkerung, angemeldet, so dass man sich am frühen Morgen mit einem voll besetzten Bus auf den Weg ins benachbarte Elsass machen konnte.
Kurz nach der Abfahrt begrüßte der Walldorfer CDU-Vorsitzende, Uwe Lindner, die Teilnehmer und stimmte diese auf einen politisch wie auch kulturell gesprägten Tag ein.
Nach ca. eineinhalbstündiger Fahrt traf der Stadtverband gegen 9.15 Uhr im Parlamentsgebäude ein, wo die Gruppe im Innenhof des Gebäudes „Louise Weiss“ vom persönlichen Referenten des Europaabgeordneten, Sven Maier, in Empfang genommen wurde.
Nachdem man durch die Sicherheitsschleuse hindurch ins Innere des Parlamentes geführt wurde, wurden wir durch endlose Gänge und Flure bis hin zu einem der zahlreichen Besucherräume geführt. Im Inneren des nahezu futuristisch angelegten Gebäudekomplexes schien es, als wurde den Architekten beim Bau keinerlei Grenzen hinsichtlich der Ausgestaltung gesetzt. Zunächst wurde man durch einen Kurzfilm über die Historie und Entstehung des „Hauses Europa“ informiert sowie über den Alltag und die täglichen Aufgaben des Europaabgeordneten. Im Anschluss bot sich den interessierten Teilnehmern schließlich die Möglichkeit zu einem ausführlichen Gespräch mit Daniel Caspary (MdEP), der sich an diesem Tag sogar besonders viel Zeit für die angereisten CDUler nahm. Der Abgeordnete ging hierbei nicht nur auf seinen Arbeitsalltag und die dazugehörigen Schwerpunktsbereiche ein, sondern auch auf bevorstehende Entscheidungsfindungen der Parlamentarier, die Ratifizierungen des Reformvertrages und die damit verbundenen Probleme am Beispiel Irlands. Bei der Frage nach weiteren Mitgliedsstaaten wies der Abgeordnete darauf hin, dass zunächst einmal die vorhandenen in sich geeint und gefestigt werden müssten, ehe neue Beitrittsstaaten mit ins Boot geholt werden. Neue Beitritte dürfen erst dann wieder ins Auge gefasst werden, wenn die in den vergangenen beiden Jahren hinzugekommenen Mitgliedsstaaten ausreichend integriert und in sich gänzlich an das komplexe Haus Europa angepasst wurden, so Caspary.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit dem Abgeordneten stand die Teilnahme an einer Plenarsitzung auf dem Programm. Richtig bewusst wurde den Gästen erst hier vom Podium aus, welche Bedeutung das EU-Parlament in den vergangenen 10 Jahren erlangt hat, als man unter sich die 783 Abgeordnetenplätze sah. Anders als über das Geschehen im Deutschen Bundestag erfährt man über die Medien leider nur am Rande, was in Brüssel und Straßburg beschlossen wird und passiert und das, obwohl es langfristig gesehen nicht unwichtiger ist, stellte ein Teilnehmer beim Verlassen des Plenarsaales fest.

Nach gut zweieinhalbstündigem Aufenthalt im EU-Parlament fuhren die Teilnehmer am Mittag weiter in die Innenstadt Straßburgs, um sich dort die Altstadt und das Wahrzeichen der Stadt, das Straßburger Münster, anzuschauen, ehe der Bus am frühen Nachmittag weiter in die alte Töpferstadt Souflenheim fuhr. Nach dem dortigen Aufenthalt stand für alle Teilnehmer noch eine Überraschung auf dem Programm. Während des Verbleibs in der Töpferstadt setzten sich ein paar Mitglieder von der Gruppe ab und errichteten außerhalb der Stadt im Grünen ein großartiges Picknick. Hierbei wurde an alles gedacht. Neben liebevoll zubereiteten belegten Bötchen hatten sich die Organisatoren um eine große Vielfalt an Getränken, sowie um Sitzgelegenheiten bemüht. In harmonischer und geselliger Runde saß man so bis in den Abend hinein beisammen blickte neben einem guten Glas Rotwein auf den zurückliegenden Tag zurück.
Gegen 19. 30 Uhr trafen die Teilnehmer schließlich wieder in Walldorf ein, so dass niemand befürchten musste, das Viertelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft am Abend zu verpassen.
Uwe Lindner nutzte die abschließenden Minuten auf der Autobahn dazu, nochmals allen Organisatoren zu danken. Ein großer Dank geht hierbei vor allem an Karin und Bruno Schuppe und an Paul Bender für die Organisation um das leibliche Wohl sowie Thomas Bening für Planung und Organisation des Besuchs im Europaparlament.

Als größten Erfolg dieser Fahrt freut sich der CDU-Stadtverband darüber, mit der Fahrt sogar Neumitglieder gewonnen zu haben. Diese möchten wir bereits jetzt ganz herzlich bei der CDU-Walldorf begrüßen.