Der Bahnchef kam selbstverständlich mit der Bahn
Wiesloch/Walldorf. "Der Bahnchef kommt natürlich mit der Bahn", sagte Eckart Fricke, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, als er gestern Morgen gut gelaunt am Bahnhof Wiesloch-Walldorf aus dem Zug ausstieg und von dem Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der CDU Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth, begrüßt wurde.
Ausbauarbeiten am Bahnhof Wiesloch-Walldorf: Dr. Stephan Harbarth MdB (2.v.l.), Wieslochs OB Franz Schaidhammer (3.v.l.), Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Dt. Bahn AG für Baden-Württemberg (Mitte) und Walldorfs Bürgermeisterin Christiane StaabDie regionale CDU veranstaltete am gestrigen Mittwoch ihren "Bahntag", themenspezifische Vor-Ort-Termine gab es in Wiesloch, Schwetzingen und Mannheim. Neben Harbarth waren auch Wieslochs Oberbürgermeister Franz Schaidhammer, Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab, Roland Schilling, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar, CDU-Vorsitzender Uwe Lindner und CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Sauer (Walldorf), CDU-Stadträtin Christa Stängl (Wiesloch), Baiertals Ortsvorsteher Karl-Heinz Markmann wie auch weitere Mitarbeiter der Deutschen Bahn mit von der Partie.
Im Bereich des von dem Zweckverband MetropolPark Wiesloch-Walldorf betriebenen Bahnhofs wird fleißig gearbeitet und gebaut, ein zweigeschossiges Parkhaus ist im Werden, auf dessen Oberdeck ein zentraler Omnibusbahnhof mit mehreren Haltebuchten entstehen wird. Schaidhammer und Staab betonten die Notwendigkeit der Maßnahme: "In unserem Einzugsgebiet gibt es rund 30.000 Arbeitsplätze."
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem auch Anliegen der anwesenden Kommunalpolitiker, es ging um die Sauberkeit und Sicherheit an Bahnhöfen, um fehlende Durchsagen im Wartesaal und generelle Fragen zu Ansprechpartnern. Die Bahnvertreter hatten konstruktive Lösungsansätze parat, so wurden beispielsweise direkte Ansprechpartner und kurze Wege bei Problemen bezüglich Sauberkeit oder Winterdienst vereinbart. Ebenso soll geprüft werden, ob im Wartesaal eine Anzeigetafel montiert werden könne, auf welcher wartende Bahngäste auf Abweichungen vom regulären Fahrplan hingewiesen werden.
"Die Investition in den Bahnhof Wiesloch-Walldorf war wichtig", sagte Harbarth abschließend, "beide Kommunen bauen auf diese Weise ihre Infrastruktur zukunftsgerichtet aus."
Einig waren sich alle Anwesenden über die große Bedeutung der S-Bahn Rhein-Neckar für die angeschlossenen Kommunen: "Das ist eine Erfolgsgeschichte."
(Busse)