CDU Stadtverband Walldorf

CDU-Kandidatinnen und Kandidaten auf Besichtigungstour durch Walldorf

Zu einer ersten Besichtigungstour quer durch Walldorf, bei der wichtige Punkte bzw. Projekte mit dem Fahrrad angesteuert wurden, trafen sich die CDU-Kandidatinnen und Kandidaten. Ziel war es, besonders die „Neueinsteiger/innen“ auf den neuesten Stand zu bringen.
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An der Drehscheibe wurden die Teilnehmer durch den Fraktionsvorsitzenden Werner Sauer begrüßt, der die Führung an diesem Nachmittag übernahm. Gleich zu Beginn wurde der Platz an der Drehscheibe inspiziert, der nach Meinung aller Anwesenden so nicht bleiben kann. Enttäuscht zeigten sich die Kandidaten über den bisherigen Verlauf der Verhandlungen, die noch keinen Erfolg des „Drehscheibenprojekts“ gebracht hatten. Im Interesse einer angemessenen medizinischen Versorgung der Walldorfer Bevölkerung, gerade auf dem Gebiet der Fachärzte, wäre ein medizinisches Versorgungszentrum an dieser Stelle eine hervorragende Sache, das die Stadt Walldorf weiter vorantreiben sollte, so die Meinung der Teilnehmer.

Anschließend ging es zum Hopp-Stift II an der Bahnhofstraße, das im Sommer bezugsfertig sein wird. Alle Anwesenden zeigten sich beeindruckt von der Qualität des Neubaus und zollten dem Spender großen Respekt und Dankbarkeit. Werner Sauer erläuterte anschließend die Planungen zur neuen sozialen Mitte Walldorf-Süd, die einhellige Zustimmung fanden. Die dort zu schaffenden Einrichtungen werden, so die Meinung der Teilnehmer, zu einer wesentlichen Steigerung der Attraktivität des Baugebiets Walldorf-Süd beitragen. Der Fraktionsvorsitzende erklärte den Bebauungsplan mit der Erschießung, das neue Abwassersystem sowie den geplanten Lärmschutz. Die CDU-Fraktion hoffe, dass das Neubaugebiet gut angenommen werde, so Werner Sauer. Wichtig sei, dass sich die Baulandpreise in einem vertretbaren Rahmen bewegten.

Am ehemaligen Wieslocher Wasserwerk diskutierten die Kandidaten über ein „Museum für Regionalgeschichte“, das dort eingerichtet werden soll und für das ca. 400.000 € benötigt werden. Diese Planungen der Stadt stießen bei den Teilnehmern auf wenig Gegenliebe. Es wurde angefragt, ob es nicht auch „eine Nummer kleiner“ ginge. Werner Sauer erklärte dazu, dass zwar Mittel im Haushalt eingestellt seien, das Projekt im Gemeinderat aber ausführlich diskutiert werden müsse. Dies werde mit Sicherheit der neue Gemeinderat tun. Er forderte dazu auf, sich aktiv an der Diskussion dieses Projekts zu beteiligen.

Im weiteren Verlauf fuhr die Gruppe zum Hallenbad, wo ein Neubau geplant ist. Der Gemeinderat habe sich, so der Fraktionsvorsitzende, mit knapper Mehrheit für einen Neubau entschieden, der für 10 Millionen entstehen soll. Die CDU werde darauf achten, dass der Kostenrahmen eingehalten werde und nicht weitere, überzogene Forderungen umgesetzt würden. Walldorf könne sich glücklich schätzen, in dieser finanzpolitisch schwierigen Zeit überhaupt den Neubau eines Hallenbads in Angriff nehmen zu können, so Sauer.

Beim Schulzentrum war die nächste Station der Fahrradtour. Dort wurde zunächst die Fassade in Augenschein genommen, die saniert werden muss. Die Teilnehmer erfuhren, dass die Finanzierung dieser Maßnahme z.T. über das Konjunkturprogramm II erfolgen soll, was allgemein begrüßt wurde. Beim neuen Musik- und Kunstpavillon diskutierten die Kandidaten über den dort umgesetzten Passivhaus-Standard. Man war sich einig, dass dieser Standard im Hinblick auf die Einsparung von Energiekosten auch beim Neubau anderer städtischen Gebäude ins Auge gefasst werden müsse, allerdings nur dann, wenn die Handhabung klappe, was in öffentlichen Gebäuden mitunter schwierig sei. Hier erwarte die CDU einen ersten Erfahrungsbericht der Nutzer des Pavillons.

Letzte Station der Besichtigungstour war der Tierpark, der zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Stadt Walldorf zählt. Alle teilnehmenden CDU-Kandidaten waren der Meinung, dass die Stadt den Tierpark-Verein weiter finanziell in Form von Personalkostenzuschüssen unterstützen müsse, um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Man war sich aber auch einig, dass der Tierpark in der Trägerschaft des Vereins bleiben müsse.